nürnberger zeitung vom 13. februar 2010

Von Erik Stecher

Das Gegenteil von Monotonie heißt Mono Bar

Die Klaragasse hat sich in den letzten Jahren gewaltig gemausert. Früher war nur der Club Stereo eine gute Adresse für Nachtschwärmer, inzwischen sind einige Läden hinzugekommen. Und jetzt setzen die Jungs vom Stereo noch eins drauf: Die Mono Bar. Sie liegt gegenüber der Bar Drehort im letzten Haus der Gasse. Bislang beherbergte es triste Wirtsstuben, heute wird um 20 Uhr auf neue Zeiten angestoßen.

Mit der Mono Bar erfüllen sich die Stereos einen Traum: Eine kleine, schräge Bar. Mit Tapeten und Deko-Objekten aus den 60er Jahren, geliefert vom Retro-Laden Flex oder selbst entdeckt in Nostalgie-Geschäften. Es soll eben eine gemütliche Bar sein – kein kühler Club im Kleinformat, wie es immer mehr Gastronomen einrichten. «Wir wollen uns von der Masse abheben«, sagt David Lodhi, einer der Mono-Macher. «Und wir bieten auch bei den Getränken nur an, was uns selbst gefällt!«

Auf der Karte steht eine große Auswahl an Bier und Schnaps aus der Region. «Ich habe für das Barpersonal sogar eine kleine Obstlerkunde geschrieben«, erzählt Geschäftsführer Heiko Preischl. Das ganze Sortiment, das immer wieder wechseln soll, wurde natürlich strengstens geprüft. «Das war in den letzten Monaten der perfekte Ausgleich«, erzählt Mono-Mann Martin Kaiser: «Sonntags hatten wir Pause vom Sägen und Hobeln, da sind wir in die Fränkische Schweiz gefahren und haben Getränke getestet!«

Fränkische Spezialitäten in urbanem Ambiente – so könnte man das Konzept zusammenfassen. Und es geht eben um echte Barkultur, nicht um einen sterilen Schnöseltreff. Deshalb spielen die wechselnden DJs kein House, sondern Soul, Sixties, Songwriter und andere Wohlfühlmusik. Am Eröffnungsabend legt Flo Seyberth von Boozoo Bajou auf, in den kommenden Wochen folgen unter anderem Gastspiele von DJs der Indie-Party Sellfish und der Reggae-Reihe Orange Street.

Neben der Bar im Erdgeschoss gibt es noch einen Raum im ersten Stock – und im zweiten Stock eine Künstlerwohnung für Bands, die auf Tournee in Nürnberg übernachten. Im Frühling kommt noch eine Terrasse mit Blick auf das Germanische Nationalmuseum hinzu. «Sobald es wärmer wird, wollen wir zu den ersten gehören, die ihre Stühle rausstellen«, verspricht David. Schöne Aussichten.


6 Antworten auf „nürnberger zeitung vom 13. februar 2010“


  1. 1 händel fred 25. Februar 2010 um 18:13 Uhr

    Darf bei Ihnen geraucht werden?
    Wenn nicht, dann wenigstens regengeschützt im Freien möglich?

  2. 2 Administrator 26. Februar 2010 um 10:46 Uhr

    hallo,
    in der monobar darf nicht geraucht werden. wir haben aber auf der terasse einen überdachten raucherbereich eingerichtet.
    schönen gruß von den monos

  3. 3 Bernd 18. März 2010 um 12:42 Uhr

    Grüßn,
    wärs möglich, den 1.Stock mal für ne Geburtstagsfeier für ca. 15-25 Leute zu reservieren? und dann evtl. nen Festbetrag mit
    Euch ausmachen, sodass die Gäste ein gewisses Budget erstmal
    „vertrinken“ dürfen? Wär das organisatorisch machbar?

  4. 4 mono 18. März 2010 um 12:46 Uhr

    hallo und danke für die anfrage, der heiko meldet sich per mail deswegen. beste grüße von den monos

  5. 5 Besucher 02. April 2010 um 15:54 Uhr

    Fette Bar, momentan die beste in Nürnberg, macht weiter so!

  6. 6 Uschi Ohnebusch-Oberbrust 18. März 2011 um 20:25 Uhr

    Hallo,
    könnte man bei euch die Bar für eine gepflegt Gang-Bang-Party im Stil der 68er zu buchen, ihr könnt auch gerne mitmachen..!

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