die mono im szene extra check

Von Daniela Kaiser

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„Von außen könnte man die Mono-Bar in der Nürnberger Klaragasse leicht übersehen: Bis auf ein kleines Schild deutet nichts darauf hin, dass sich hinter den bunten Glasfenstern eine gemütliche Bar im Sixties-Stil verbirgt. Umso überraschender ist dann der Eindruck, wenn man dennoch den Weg hinein findet.

Von dem gerade einmal wohnzimmergroßen Raum, der in den Farben Weiß, Braun und Orange gehalten ist, nimmt die Theke fast die Hälfte ein. Zudem gehört zur Mono-Bar noch ein kleiner Außenbereich, der als Biergarten oder für verschiedene Anlässe wie Adventsgartensausen genutzt wird.

Eine große Tafel in der Ecke des Innenraums informiert über die angebotenen Getränke. Ausgeschenkt werden verschiedene Weine, Biere und Hochprozentiges, ausgefallene Cocktails sucht man hier aber vergebens. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf fränkischen Produkten.

Barmusik ist Untertreibung

Dieser liebevoll gepflegte Lokalpatriotismus spiegelt sich auch in den fränkischen Broten wieder, die in Kooperation mit der benachbarten „Brotzeit“ freitags und samstags angeboten werden. Untermalt wird das Ganze vom Können wechselnder DJs, die, wie die Homepage verkündet, „nur“ Barmusik machen. Dieses „nur“ ist auf jeden Fall eine Untertreibung, und die Musik die perfekte Abrundung des Ambientes. Dass dieser Laden mit viel Liebe geführt wird, spürt man in jedem Detail.

Wahrscheinlich ist es genau diese Atmosphäre, die an Samstagabenden viele Studenten und Freunde des gemütlichen Beisammenseins ins Lokal lockt. Und dann kann es ganz schön eng werden! Die wenigen Sitzgelegenheiten, wie Barhocker und die Sitzecken, sind schnell vergeben, und so steht und lehnt man in der Mono-Bar hauptsächlich. Der Gemütlichkeit tut das keinen Abbruch, überall herrscht fröhliches Geplauder, und zuweilen wird der Platzmangel auch mal geschickt für einen Flirt genutzt. Mono-Bar hat also überhaupt nichts mit monoton zu tun: Hier vereinen sich fränkische Gemütlichkeit und swingender Sixtiesgroove zu einer unwiderstehlichen Mischung!“

HIER DER LINK ZUM BERICHT, DAS FOTO STAMMT VON LISA HAHN.